Pressemitteilung

PIRATEN wollen Rücktritt Meisers vom Landtagsmandat und von politisch erworbenen Nebentätigkeiten

Klaus Meiser spielt als Multifunktionär mit Bürger-Geldern Ping-Pong

Klaus Meiser
Klaus Meiser

Nun wurde bekannt, dass Klaus Meiser, kürzlich zurückgetretener Landtagspräsident und amtierender LSVS-Präsident, offenbar seinen eigenen, 2016 als Vize-Chef des Tischtennis-Bundesligisten FC Saarbrücken gestellten Antrag auf Fördergelder in seiner Funktion als Saartoto-Aufsichtsrat zumindest selbst mit bewilligte. Die PIRATEN fordern daher erneut den sofortigen Rücktritt Meisers aus allen öffentlichen und politischen Ämtern. Klaus Schummer, Vorsitzender der PIRATEN im Saarland, begründet diese Forderung mit einem nunmehr unheilbaren Vertrauensverlust:

„Jemand, der selbst in erheblichem Maße an dem größten Finanzskandal in der saarländischen Sportlandschaft beteiligt ist, kann wohl kaum an der Bereinigung der finanziellen Probleme beim LSVS beteiligt werden. Eine geordnete Übergabe der Finanzen und des Amtes des LSVS-Präsidenten als Versprechen, mit dem Meiser seinen Verbleib bei Landessportverband bis zur nächsten regulären Vorstandsneuwahl begründet, ist durch seine Person längst nicht mehr möglich. Das zeigt auch der jetzt bekannt gewordene Fall um die Tischtennis-Abteilung bei FC Saarbrücken. Statt sich zumindest auf Befangenheit zu berufen, bewilligt Meiser seinen 2016 in Funktion des Vizes des Tischtennis-Vereins beantragten Gelder im Entscheidungsgremium des Geldgebers Saartoto selbst mit. Ein absolut unseriöser Umgang mit Finanzmitteln der Bürger, die einer möglichst objektiven und sachgerechten Förderung des Sports im Saarland dienen sollen. Das Ansehen Meisers in der Öffentlichkeit ist längst so stark erschüttert, dass Klaus Meiser sowohl das Amt des LSVS-Präsidenten, als auch sein Landtagsmandat, das er trotz allem weiterführen möchte, sowie sämtliche aus seinem politischen Amt erworbenen Nebentätigkeiten und -verdienste mit sofortiger Wirkung niederlegen muss.“