Pressemitteilung

PIRATEN wollen freien Zugang zu öffentlich finanzierter Forschung

Open Access

Hamburg hat den Anfang gemacht, das Saarland soll nun schnellstmöglich nachziehen, wenn es nach den Vorstellungen der Piratenpartei geht. So hat Hamburg kürzlich beschlossen, öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse frei und für jeden einfach zugänglich in einem zentralen, benutzerfreundlichen Internetportal bereitzustellen. Klaus Schummer, Landesvorsitzender der PIRATEN, sieht den Vorstoß Hamburgs als Initialzündung für eine Open Access-Kultur an deutschen Hochschulen:

„Wir PIRATEN setzen uns für einen freien Zugang zu Wissen ein. Wir sehen im freien Zugang zu steuerlich finanzierten wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsergebnissen eine Voraussetzung, allen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ein größtmögliches Maß an Bildung, Weiterbildung und damit zugleich auch gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Wenn Forschung aus Steuergeldern finanziert wird, muss sie auch der Öffentlichkeit, den Steuerzahlern, zur Verfügung stehen. Durch ein hochschulübergreifendes Wissenschaftsportal zur Veröffentlichung von Forschungsergebnissen würde die Wissenschaft auch in unserem Land transparenter und digitaler. Gleichzeitig wären wissenschaftliche Publikationen, Forschungsdaten und Informationen zu Forschungsprojekten sehr schnell und frei an einem zentralen Ort, einer neuen saarländischen Wissenschaftsplattform, nicht nur für Wissenschaftler und Forscher, sondern auch für Bürger abrufbar. Dadurch würden Informationen gebündelt und digital für einen späteren Zugriff von überall aus gespeichert. Durch den freien Zugang zur Forschung können Wissenschaftler hieran anknüpfen und diese fortführen oder weiterentwickeln oder jedermann die offenen Daten und Informationen für Projekte, Innovationen und Dienste mit Mehrwert verwenden, die allen nutzen können. Daher brauchen wir ein gemeinsames Hochschul-Forschungsportal auch schnellstmöglich im Saarland.“

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